31.01.2017

Farewell Lou Molitor

Am vergangenen Sonntag hat Lou Molitor ihr (sagen wir mal vorerst) letztes Spiel für den SV Halle in der 1. Regionalliga bestritten. Der wind of change der Anfang der 90iger ganz Europa ergriffen hatte wehte ihre Familie aus Luxemburg nach Halle, wo sie seit 1994 lebt. 1998 begann sie beim USV Halle Basketball zu spielen und erinnert sich gern an ihre ersten Trainerinnen Heidrun Wende und Christine Schaks. 2006 kam Lou zum SV Halle, dem sie bis heute die Treue hielt. Die Deutsche Meisterschaft 2007 in der Altersklasse u14 und der Deutsche Meistertitel in der WNBL 2010 waren absolute Highlights ihrer sportlichen Kariere. 2011 trat sie mit Luxemburg bei der Damen-Europameisterschaft auf und sie war von 2011 bis 2014 im Bundesliga-Kader. Der große basketballerische Durchbruch gelang ihr nicht, doch leistete sie hauptsächlich im Training sehr viel dafür, dass andere im Rampenlicht glänzen konnten. Louise (so ihr voller Name) begnügte sich bescheiden mit Einsätzen in der Regionalligamannschaft, mit der sie unter Dr. Dornhoff (Bild) 2015 noch einmal Meisterehren erkämpfen konnte.
Nach einem exzellenten Abschluss als Master of science in Informatik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gönnt sich Lou jetzt erst mal eine mehrwöchige Auszeit in Australien, bevor sie am renommierten Hasso-Plattner-Institut der Uni Potsdam mit einem Promotionsstipendium einen neuen Lebensabschnitt beginnt.

Die ganze LIONS-Familie dankt dir Lou - Wir werden uns nicht vergessen.

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