14.03.2017

LIONS Reserve: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

 

Mit einem Sieg im Gepäck kamen die Damen der Regionalliga-Mannschaft am Samstag aus Berlin zurück. 56:74 hieß es nach 40 Minuten gegen die Freibeuter Berlin. Es war das letzte Auswärtsspiel der Saison 2016/17 und der Tabellendritte trat beim Tabellenletzten an. Es war für das Team von Christian Steinwerth ein besonderes Spiel, denn der Coach war gar nicht dabei (Christian war mit der Bundesligamannschaft in Bad Aibling, Anm. der Redaktion). Also fuhren acht Damen ausgestattet mit der Trainerlizenz von Spieler-Trainerin Maria Uhlenhaut in die Hauptstadt. Ein Dank geht an dieser Stelle an unseren Busfahrer Jens Kühn.
Zu Beginn der Partie drückten die Gastgeberinnen dem Spiel Ihren Stempel auf. Angeführt von Topscorerin Katiana Berthelin (am Ende kam sie auf 22 Pkt.) setzten sich Berlin auf 8:2 nach zwei Spielminuten ab. Doch dann wachten die Nachwuchslöwinnen auf, fanden innerhalb von 60 Sekunden ins Spiel und erarbeiteten sich durch gute Defense und fastbreaks ein 8:9. In der Verteidigung waren es Anna Hanzalek und Maria Uhlenhaut, die Berthelin nun gut im Griff hatten. Zur Viertelpause stand es 14:13. Im zweiten Viertel nutzte die LIONS-Reserve Ihre Größenvorteile besser aus und konnte immer wieder in Person von Lena Büschel punkten. Neun Ihrer 19 Punkte machte die 17-Jährige Schülerin in Abschnitt zwei. Da aber auch Berlin gut traf und sich immer wieder kleine Fehler ins LIONS-Spiel schlichen, blieb das Spiel bis zur Halbzeit relativ ausgeglichen. Mit sechs Punkten in Führung war das Spiel noch lange nicht gewonnen. In der Pause berieten sich die „jungen Wilden“ dann und stellten ihre Verteidigung auf eine Presse mit Zone um. Die zeigte nach kurzen Startschwierigkeiten auch Ihre Wirkung und die Hallenserinnen setzten sich durch starkes Teamspiel in Angriff und Verteidigung auf 41:55 ab. Vor allem die Abstimmung klappte jetzt besser und die Schwächen der Gegnerinnen unter den Körben wurden weiter ausgenutzt. Insbesondere Celina Kühn, die 19 Ihrer 21 Punkte in der zweiten Halbzeit macht, fand immer wieder die Lücken in der Berliner Defense. Im vierten Viertel wurde es dann noch einmal kurz kribbelig, denn die Berlinerinnen gaben nicht auf und kamen in der 34. Minute noch einmal auf 52:59 heran. Eine kurze Teambesprechung in einer Auszeit, die Umstellung der Defense und der unbedingte Wille dieses Spiel zu gewinnen, klärten dann aber ganz schnell wieder die Fronten und brachten der LIONS-Reserve den verdienten Sieg.
Am kommenden Samstag findet dann das letzte Spiel der Saison für die Regionalligamannschaft statt. 15:00 Uhr ist Sprungball gegen den SCW Göttingen in der ERDGAS Sportarena.

Alle LIONS-Spielerinnen kamen zum Einsatz: Kühn (21 Punkte, 1 Dreier), Büschel (19, -), Hanzalek (14,-), Kurzeja (12,2), Seifert (5,1), Wackermann (3,1), Uhlenhaut, Heller

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