27.06.2017

Halbzeit in der Legslaturperiode des Vorstandes

Genau vor einer Woche trafen sich die Mitglieder der Abteilung Basketball im SV Halle im Kreuzvorwerk zur Mitgliederversammlung. Der Vorstand legte Rechenschaft über die Arbeit von knapp zwei Jahren ab. So konnte die Abteilungsleiterin Andrea Heise konstatieren, dass der „Auftrag“ ihres Vorgängers Dr. Martin Dornhoff aus der Wahlversammlung vor knapp zwei Jahren bei den Mitgliedern die 200-Personen-Grenze anzuvisieren mit 201 Mitgliedern erfüllt wurde. Dabei erleben die jüngsten Altersbereiche eine wahre Mitgliederinvasion.

Dazu kommen im weiblichen Nachwuchsbereich reihenweise Landemeister, Norddeutsche Meister w17 und w19 und natürlich der Vizemeister in der WNBL 2016. Die Damen konnten die Oberliga gewinne und Landespokal-Siege holen.Nicht zu vergessen der Neuaufbau von zwei Nachwuchsteams im männlichen Bereich und der Finaleinzug der Männer in der Sachsen-Anhalt Oberliga.
Einzelerfolge von Nachwuchskadern ( Janina und Laura Schinkel, Lena Büschel und Lena Dziuba) komplettieren die Erfolgsnachrichten, ohne die Nationalmannschaftsberufungen der ehemaligen Nachwuchsspielerin Laura Hebecker zu vergessen.

Diese Entwicklung stellt, bei allem Stolz, die Abteilung aber auch vor erhebliche organisatorische finanzielle Probleme, die durch die neue sportpolitische Zielstellung verbunden mit der Umstellung der Förderpolitik des Landessportbundes, die zur Benachteiligung des Basketball im Lande führen, noch erheblich verstärkt werden.

Es gilt sich diesen Anforderungen anzupassen, sich quasi neu zu erfinden.
So sah sich der Vorstand gezwungen die Verwaltung der Geschäftsstelle wieder voll auf das Ehrenamt umzustellen und hat ihn sehr aufwendigen Verhandlungen mit dem BVSA und den Vertretern des Bundseligas-Spielbetriebes erreicht, dass ab 1.8. die Anstellung Sandra Rosankes als hauptamtliche Nachwuchstrainerin Basketball beim SV Halle finanziell gesichert werden konnte.
Das wird nicht die letzte Veränderung im Rahmen des Projektes „LIONS-Family 2.0“ gewesen sein.


Die Ausführungen der Abteilungsleiterin wurden mit den entsprechenden Zahlen aus dem Finanzberichts von Tino Bürger unterstützt.

Sandra Rosanke stellte das sportliche Konzept der nächsten Spielzeit vor, dessen Hauptaugenmerk natürlich auf die Rolle als Landesleistungszentrum Basketball weiblich gerichtet ist. So werden die Aktivitäten der erfahrensten Trainer in den Schwerpunktaltersgruppen ( u12-u20) liegen und eine systematische Talentförderung in diesen Mannschaften sichern. Der Einsatz eines Co-Trainers pro Mannschaft ist dabei erklärtes Ziel. Ein Novum ist, dass eine Mannschaft (w14) erst,als komplett am Spielbetrieb eines anderen Landesverbandes ( Berlin Oberliga w14 ) teilnehmen wird.

Das spürbarste Problem mit einem weitem Handlungsfeld ist aber, dass es an allen Ecken und Enden an Helfern fehlt. Das sind Trainer und Übungsleiter, Schiedsrichter, Mitarbeiter in den Kampfgerichten, bei der Spieltagsorganisation und natürlich auch Eltern als Helfer in den ganz jungen Altersgruppen.

Hier appelliert die Abteilungsleitung an die vielen „Ehemaligen“, die ja oft noch auf den Tribünen bei Spielen und beim Training zu finden sind, mehr konkrete Verantwortung zu übernehmen.

Nach einer kurzen Diskussion, die sich hauptsächlich um die Verbesserung der Kommunikation innerhalb der Abteilung und die Gewinnung von Ehrenamtlichen drehte, wurde der Vorstand für die zurückliegende Legislaturperiode entlastet.

Der Antrag des Vorstandes für Kinder und Jugendliche einen abteilungsbedingten Zusatzbeitrag in Höhe von 5,00 €/Monat zu erheben wurde einstimmig angenommen.

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